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Preisangabenverordnung (PAngV)

|   Gesetzesänderungen

Neue Preisangabenverordnung ersetzt ab dem 28.5.2022 die bisherige Regelung:

 

Nachdem der Bundesrat in seiner Sitzung vom 8.10.2021 der neuen Preisangabenverordnung (PAngV) zugestimmt hat, haben sich die Unternehmen entsprechend einzurichten: Eine Auswahl der bedeutendsten Neuerungen wird nachfolgend dargestellt:

Alle Angaben der PAngV sind im Angebot oder der Werbung eindeutig zuzuordnen sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar zu machen.

Entsprechende Angaben auf Waren sind innerhalb oder außerhalb des Verkaufsraumes in Schaufenstern, Schaukästen, auf Regalen, Verkaufsständen oder in sonstiger Weise anzubringen.

Abweichend zur bisherigen Regelung ist die Mengeneinheit für den Grundpreis jeweils 1 kg, 1 Liter oder 1 Kubikmeter; 1 Meter oder 1 Quadratmeter der jeweiligen Ware. Lose Ware kann in Kilogramm, 100 g oder Liter oder 100 ml Mengeneinheiten angeboten werden. Damit sind Bezugspreise von 250 ml oder 250 g obsolet.

Eine wichtige Neuerung bringt die zusätzliche Preisangabenpflicht bei Preisermäßigungen für Waren gemäß § 11 PAngV.

Werden im Falle von Preisermäßigungen der ursprüngliche Preis als auch der ermäßigte Preis gegenübergestellt, so ist als ursprünglicher Preis der günstigste Preis zu nennen, der innerhalb der letzten 30 Tage vor der Anwendung der Preisermäßigung gegenüber dem Verbraucher verlangt wurde.

Auch für den Autofahrer hält die PAngV Neuerungen bereit:

Tankstellen haben die Kraftstoffpreise so kenntlich zu machen, dass sie deutlich lesbar für Kraftfahrer sind, die auf der Straße heranfahren oder auf einer Bundesautobahn in den Tankstellenbereich einfahren.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Seite der Wettbewerbszentrale. Hier steht auch die neue Verordnung im Volltext zur Verfügung.